Impotenz – Definition, Symptome, Ursachen und Therapie mit Medikamenten

Impotenz – Was ist das? 

Um besser verstehen zu können, was Impotenz ist, sollte der Begriff erst genauer unter die Lupe genommen werden. Denn Impotenz kann medizinisch betrachtet zwei unterschiedliche Bedeutungen haben – entweder ist damit die Unfähigkeit ein ausreichend steifes Glied zu erlangen oder die Zeugungsunfähigkeit eines Mannes. 

Leidende nehmen ihr Schicksal nicht länger einfach so hin und bei frühzeitiger Diagnose ist die Wahrscheinlichkeit auf Heilung dank modernster Verfahren und Technik groß. Aber was kann man gegen Impotenz machen?

Impotenz – die genaue Definition 

Wie in Wikipedia erwähnt, kann die genaue Definition von Impotenz mit der einer erektilen Dysfunktion gleichgestellt werden. Für Betroffene ist es impraktikabel eine Versteifung des Glieds zu schaffen, welche für den Geschlechtsverkehr mit einem Partner oder einer Partnerin ausreichend wäre. Im Falle der Impotenz ist das auch während der Selbstbefriedigung der Fall. 

Impotenz ist ein schwerwiegendes Krankheitsbild und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Wie nimmt man Kamagra Oral Jelly ein und wann setzt die Wirkung ein? Durch moderne Untersuchungsmethoden ist heutzutage bekannt, dass in den meisten Fällen ernstzunehmende Vorerkrankungen der Auslöser sind.  

Deshalb nennt man es häufig auch den Vorboten schwerwiegender Erkrankungen und selbst bei bloßem Verdacht sollte deshalb immer ein Arzt aufgesucht werden. Mithilfe diverser Testverfahren ist es möglich innerhalb kürzester Zeit herauszufinden, woher die Impotenz kommt und wie sie behandelt wird

Diese Symptome und Ursachen kann Impotenz haben 

Impotenz kann viele verschiedene Ursachen und Symptome haben, unter anderem körperliche Verletzungen und gesundheitsgefährdende Zustände, wie z.B. emotionaler Stress. Die Ausprägung der Erkrankung kann leicht bis schwer sein. Es gibt einige Krankheitsbilder, die zu den häufigsten Ursachen gehören. Wie es durch z.B. Diabetes zur Impotenz kommt, oder warum auch Arteriosklerose ein Auslöser sein kann, wird nachfolgend näher betrachtet.   

Arteriosklerose ist ein weiterer Begriff, der im Zusammenhang mit Impotenz oft fällt. Hierbei ist die Verhärtung von Arterien gemeint, was den Blutfluss im gesamten Körper beeinträchtigen kann, so auch den Penis.Dieser Zustand wirkt sich auf die Erektionsfähigkeit aus, da er die Blutgefäße in diesem Bereich verengt und es schwierig bis unmöglich macht, eine Erektion auf natürliche Weise zu bekommen.

Auch verschiedene Erkrankungen des Herzens, wie Bluthochdruck, können Impotenz zur Folge haben. Studien belegen einen nachweislichen Kontext zwischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Impotenz. Jeder zweite Bluthochdruckpatient leidet darunter, hier können entsprechende Medikamente gegen zu hohen Blutdruck Abhilfe leisten. Ungefähr 40 Prozent der Männer mit therapierter Herz-Kreislauferkrankung klagen über einen kompletten Verlust ihrer Erektionsfähigkeit, wobei die Möglichkeit von Impotenz betroffen zu sein noch einmal um das Dreifache steigt, wenn die betroffene Person raucht.

Impotenz kann durch diabetesbedingte Schäden an den Nerven bei Männern mit Diabetes mellitus Typ 1 oder 2 auftreten. Diabetes mellitus Typ 1 oder 2 sind Erkrankungen, bei welchen der Glukosespiegel im Körper zu hoch ist. Ein zu hoher Blutzuckerspiegel schädigt die dort verlaufenden Arterien und hindert sie daran, bei sexueller Stimulation genügend Blut in den Penis fließen zu lassen. Dadurch, dass das Blut schlechter fließt, kommt es zu einer verringerten Produktion von Stickstoffmonoxid und anderen Chemikalien, die für eine gesunde Erektion benötigt werden, sowie zu einer verringerten Reaktionszeit von Sexualhormonen.

Hormonelles Ungleichgewicht, Nebenwirkungen von diversen Medikamenten, wie z.B. Erythromycin, können ebenfalls dazu führen. Auch schwere Operationen, wie etwa eine Sterilisation, haben oft diese Nebenwirkung. Durch Übergewicht und zu hohe Fetteinlagerungen am Körper kommt es ebenfalls dazu.

Ein der häufigsten Gründe bei jungen Männern sind die verstärkte Reizüberflutung durch Pornos, was die Erwartungen an Sex und die eigene Leistung verzerrt. Auch durch Stress, übermäßige Selbstbefriedigung, Alkohol oder Rauchen können Gründe sein, die es erschweren eine solide Erektion zu bekommen. Das psychische Überwinden dieser Suchtverhalten kann sich als äußerst schwierig gestalten.  

Es gibt mehrere Annahmen, warum Pornos und Alkohol eine Ursache dafür sein können. Zu diesen Theorien gehören, dass Männer, die übertriebene Mengen an Pornografie durch das Internet ausgesetzt sind und zu viele sexuelle Reize erleben, und danach nicht in der Lage sind, eine natürliche Erektion zu entwickeln. Eine andere Vermutung, woher das Leiden bei jungen Männern verstärkt kommt, ist, dass junge Männer eher Alkohol konsumieren und Zigaretten wegen des Gruppenzwangs verbrauchen.  

Männer, die an Impotenz und ähnlichen Krankheitsbildern leiden, haben Schwierigkeiten dies psychisch zu überwinden und empfinden oft einen Mangel an Selbstbewusstsein, was zu einem eher zurückhaltenden Verhalten beim Geschlechtsverkehr führt.

Diese Medikamente helfen gegen Impotenz  

Einige Männer leiden auch nach einer Vasektomie darunter, das sie sich nicht mehr wie ein “richtiger Mann“ fühlen. Eine Vasektomie ist ein chirurgischer Eingriff, der den Fluss der Spermien aus dem Körper des Mannes blockiert. Sterilisation verursacht keine Impotenz bei Männern und die meisten Männer können auch nach einem solchen Eingriff noch Erektionen bekommen. Für gewöhnlich gibt es also keinen Zusammenhang zwischen einer Sterilisation des Mannes und Impotenz.  

In den häufigsten Fällen helfen Medikamente, um die Erektionsstörung zu beheben. Diese werden vom Arzt verschrieben, denn sie sind allesamt rezeptpflichtig. Am populärsten für die erfolgreiche Heilung sind die sogenannten Phosphodiesterase-V-Hemmer, auch bezeichnet als PDE-5-Hemmer. Bekannt ist vor allem Viagra, welches den Wirkstoffe Sildenafil enthält, dieser wirkt entspannend auf die Muskulatur im Intimbereich, um die Blutgefäße zu erweitern. Dadurch wird der Blutdurchfluss erleichtert, was eine Erektion begünstigt. Andere häufig zum Einsatz kommende Mittel sind Tadalafil (Cialis) und Vardenafil (Levitra).  

Je nachdem, welche Erkrankung vorliegt, helfen die Tabletten für die Behandlung von Impotenz bei mindestens 80 Prozent der Betroffenen, wieder ein befriedigendes Sexualleben zu führen. Männer, die gezielt blutdrucksenkende Herzmedikamente einnehmen, sollten lieber andere Methoden zur Heilung versuchen. Die darin enthaltenen Nitrate können durch die Einnahme von Potenzmitteln zu lebensbedrohlichen Wechselwirkungen führen.  

Im Internet kursieren außerdem zahlreiche frei verkäufliche Medikamente gegen Impotenz, die zur Selbsthilfe verwendet werden. Was davon wirklich hilft gegen Erektionsprobleme, ist abhängig vom jeweiligen Forum, in dem man nach Informationen und Erfahrungsberichten sucht. Eines dieser neuen vielversprechenden Mittel soll Kamagra sein, dieses ist jedoch noch nicht in der EU zugelassen.

Impotenz beim Mann – so häufig kommt es vor 

Impotenz betrifft Männer jeden Alters, beginnt aber am häufigsten nach dem 40sten Lebensjahr. In einigen Fällen wird Impotenz durch körperliche und emotionale Gesundheitsprobleme wie Diabetes, Herzerkrankungen, Nervenschäden nach Operationen an der Prostata, Bluthochdruck oder Beckentraumata verursacht. Einer Statistik der WHO zufolge leiden weltweit etwa zwanzig Prozent der männlichen Bevölkerung an erektiler Dysfunktion, und etwa fünfzehn Prozent der männlichen Bevölkerung erleben im Hier und Jetzt die erektile Dysfunktion.  

Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich um einiges höher, aber offiziellen Zahlen zufolge werden bis zu 10 Prozent aller Männer mit einer Potenzstörung einmal in ihrem Leben konfrontiert.  

Die Gründe für eine Impotenz können vielfältig sein, oft spielt aber das zunehmende Alter eine ausschlaggebende Rolle. Bei Männern ab 50 kommt es grundsätzlich öfter dazu, zu diesem Zeitpunkt lässt nämlich die normale Spermienproduktion nach, was altersbedingt zu Problemen bei der Erektion führen kann. Die Spermienproduktion, oder Spermatogenese, beginnt in der Pubertät und dauert ein Leben lang an. Männer produzieren während ihrer reproduktiven Jahre jeden Tag Millionen von Spermien – aber wenn sie 50 Jahre alt sind, wird es zunehmend schwieriger, das stetige Tempo der Produktion aufrechtzuerhalten. 

Ist Impotenz heilbar?  

Grundsätzlich ja, Impotenz ist heilbar, vor allem je eher man es behandeln lässt. Der erste Schritt bei der Diagnose von Impotenz ist eine gründliche Anamnese und Untersuchung des Penis. Der Arzt wird nach allen Medikamenten fragen, die der Patient einnimmt; Medikamente, die Nitrate enthalten wie etwa Betablocker, sollten nicht eingenommen werden, wenn Impotenz diagnostiziert wurde.  

Wie man Impotenz heilen kann, hängt von der Basis des Leidens ab. Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten kommen zum Einsatz und werden auf den Betroffenen individuell abgestimmt.  

Organisch bedingte Impotenz wird zumeist von einer schlechten Blutzufuhr zum Glied oder trotz alledem einer zu raschen Ableitung des Blutes ausgelöst. In wenigen Fällen kann der Ausgangspunkt eine Verletzung der Nerven sein. 

Wenn die Impotenz mit der Einnahme bestimmter Arzneimittel in Zusammenhang steht, kann versucht werden, die entsprechenden Arzneimittel mit Hilfe von anderen zu ersetzen, die keine Erektionsstörungen als Nebenwirkungen hervorrufen. 

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